Tag der Ernährung

Tag der Ernährung

Tag der gesunden Ernährung

Die Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule Waldthurn beteiligte sich mit mehreren Aktionen an der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“.

„Vitamine sind direkt unter der Apfelschale“. Diesen Beitrag lieferte ein sechsjähriger Ernährungsexperte der ersten Klasse beim Thema „Gesund essen“ an der Waldthurner Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule.
Die Bildungseinrichtung beteiligte sich an der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit des Bayerischen Kultusministeriums. Schon die Woche zuvor waren die beiden Zahnärzte Dr. Norbert und Julia Anzer an der Waldthurner Schule und klärten die Kids über die richtige Zahnpflege auf.

Am Freitag drehte sich dann alles um die richtige Ernährung. Schulleiterin Tanja Willax-Nickl hatte zum „Tag der gesunden Ernährung“ eine externe Referentin aus Pirk eingeladen. Die Ökotrophologin Birgit Fleischmann erklärte den Schülerinnen und Schülern wie man „gscheit isst“. Neben den Erklärungen war es für die Expertin bedeutsam, dass die Kinder selbst aktiv wurden. Das im Unterricht erworbene Wissen soll ein erster Schritt hin zu einem gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensstil sein.

Die sympathische Pirkerin erklärte den Schülerinnen und Schülern die „aid -Ernährungspyramide“. Angefangen von gesunden Getränken, die in großenMengen konsumiert werden dürfen, über Obst, Gemüse, Getreide- und Milchprodukte, Fisch und Fleisch bis zur Spitze der Pyramide, den Süßigkeiten, die maßvoll – nur einmal täglich – genascht werden sollten. Sie erklärte den Unterschied zwischen Fruchtsaft/Konzentrat, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränken. „Reiner Fruchtsaft und Fruchtkonzentrat sind das Beste. Im Fruchtnektar sind lediglich 25 bis 50 Prozent Fruchtsaft, 30 Prozent Wasser und 20 Prozent Zucker“, so Fleischmann. In Fruchtsaftgetränken seien 70 Prozent Wasser, 10 Prozent Zucker und nur zirka sechs bis 30 Prozent Fruchtsaft“.
Die Werbung gaukle den Verbraucher vor, dass fertiger Joghurt mit Farbstoffen gesund sei, diese Produkte müsse man aber als reine Süßigkeit einstufen. Unter die gleiche Kategorie fallen Eistee und die Milchschnitte.
„Nicht überall wo gesunde Milch auf der Verpackung drauf ist, ist auch gesunde Milch drin“, warnt Fleischmann.
„Damit ihr fit bleibt, braucht ihr ein gesundes Pausenfrühstück“. Dieses
bestehe aus Brot, Obst/Gemüse, Mineralwasser/Schorle, Wurst/Käse und –
Bewegung, ob in der Pause oder am Nachmittag daheim.

Die ersten beiden Klassen und später dann die dritte und vierte Klasse zusammen bereiteten sich dann ihr „gesundes Essen“ selbst zu. Selbstverständlich sei es, dass man sich zuvor sich die Hände wäscht. Aus
Vollkornbrot, Frischkäse, Möhre, Paprika, Gurke und Schnittlauch bereiteten sie lustige Brotgesichter, die auch noch lecker schmeckten. Aus frischen vorher gewaschenen Früchten wie Äpfel, Kiwi, Bananen und Weintrauben steckten sie frische Obstspieße.
Fleißige Unterstützung fanden die Kinder durch die geschickten Hände der Damen des Elternbeirats mit Vorsitzender Rita Reil, Tanja Grötsch, Elisabeth
Haberkorn und Gisela Neuber.