„Hurra, ich bin ein Schulkind!“

„Hurra, ich bin ein Schulkind!“

Großer Tag für die Schulanfänger

Das war ein großer Tag für die 16 neuen ABC-Schützen – zehn aus Waldthurn und sechs aus Letzau. Sie alle zählen nun nach den Worten von Schulleiterin Tanja Willax-Nickl zu den „Großen“. Neugierig auf die kommende Zeit waren sie alle, die sieben Mädchen und neun Buben, die ihren ersten Schultag absolvierten.

Nach dem von Pfarrer Marek Baron zelebrierten Anfangswortgottesdienst mit Segnung fanden sich die Schulanfänger in der Aula der Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule ein. Durch den herzlichen Empfang war es ein Start nach Maß in einen neuen Lebensabschnitt.

Vincent, einer der Erstklässler meinte: „Ich freu mich auf die Schule“ und sein neuer Schulkamerad Timo sagte: „ Ich will schnell lesen, schreiben und rechnen lernen.“ Zusammen mit Eltern und Großeltern lauschten die neuen Erstklässler den Worten der Schulleiterin. Sie wünschte den Kindern einen erfolgreichen Start und viel Spaß und Freude am Lernen in der Waldthurner Schule. „Uhren kann man anhalten, aber die Zeit nicht.“ Eines ist sicher: „Ihr gehört jetzt zu den Großen und seid heute die Hauptpersonen“. Sogar ein Redakteur mit Filmteam von SAT1 – Bayern fertigte einen kurzen Fernsehbeitrag.

Nach dem Willkommensgedicht und Lied der dritten Klasse „Ihr geht jetzt zur Schule“ nahm Lehrerin Silvia Wittmann die Erstklässler in Empfang. In ihrem Klassenzimmer drückten sie zum ersten Mal offiziell die Schulbank. Spielerisch nahm sie den Kindern mit der Figur Mimi die Aufregung, gestaltete schwungvoll und routiniert die erste Schulstunde.

Schließlich erhielten die Buben und Mädchen aus den Händen der Pädagogin ihre mit Spannung erwarteten Schultüten.

Auch schon eine erste Hausaufgabe bekamen die ABC-Schützen – die Schultüte inklusive drei Dinge darin malen und den Namen schreiben. Mit dieser herrlich bunten, von den Eltern gefüllten Schultüte im Arm, riesigen Schulranzen auf dem kleinen Rücken – marschierten die „Neuen“ nach dem ersten Schultag stolz aus der Schule.

Im vom Elternbeirat – unter der Federführung von Rita Reil – organisierten Café im Mehrzweckraum konnten sich die Eltern und Großeltern das Warten auf das Ende der ersten Schulstunde bei Kaffee und Kuchen verkürzen.