Fünf Kinder aus der Marktgemeinde – sieben aus Gemeinde Theisseil

Fünf Kinder aus der Marktgemeinde – sieben aus Gemeinde Theisseil

Schuleinschreibung an Bildungseinrichtung

Das gab es bisher noch nie. Nur fünf zukünftige Erstklässler aus der Marktgemeinde Waldthurn haben sich für das kommende Schuljahr eingeschrieben. Sieben Kinder kommen aus den Orten Letzau, Oberhöll, Remmelberg und Schammesrieth, die zur Gemeinde Theisseil gehören. Insgesamt 12 Kinder – sieben Mädchen und fünf Buben – nahmen zusammen mit ihren Eltern am Dienstagnachmittag die erste bürokratische Hürde zur Einschulung an der Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule Waldthurn im kommenden Herbst.

Die zukünftigen Schulkinder strahlten bei der Begrüßung durch die Rektorin Tanja Willax-Nickl einen vorsichtigen Optimismus in die Aula. Zur Sicherheit hatten sich hinter ihnen Mama oder Papa positioniert. „Wo Kinder auftauchen, bekommt alles ein frisches, natürliches Gesicht voller Farbe, Wärme und Leben“, zitiert die Schulleiterin den belgischen Ordenspriester Phil Bosmans. So kehre nun „Leben“ durch die Vorschulkinder im Waldthurner Schulhaus ein – das sei gut so. Seit Wochen gehen die Vorschulkinder immer mittwochs ein und aus, basteln, musizieren und kennen ihre zukünftige Lehrerin Silvia Wittmann bereits sehr gut. Die erfahrene Pädagogin nahm die zukünftigen ABC – Schützen mit ins Schulzimmer, wo sie beim Spielen, Malen und Zählen ihre bereits erlernten Fertigkeiten zeigen konnten. Lehrerin Dana Pflaum zauberte beim spielerischen Tschechischunterricht kleine Brezeln aus einer Schachtel und die „Neuen“ bedankten sich mit einem zarten „Děkuju“. Den offiziellen Teil konnten die Eltern zusammen mit Lehrerin Sabine Rudloff erledigen, die Lehrkräfte Brunhilde Knechtel und Renate Kurz bastelten im Handarbeitsraum mit den zukünftigen Schulanfängern.Diana Troidl übernahm in der Turnhalle mit tatkräftiger Unterstützung älterer Schüler den Aufbau und die Leitung der sportlichen Aktivitäten.

Elternbeiratsvorsitzende Simone Bergler und ihr Team hatte wieder perfekte Arbeit geleistet. In deren „Schuleinschreibcafe“ kamen die Eltern bei Kaffee, Nussecken, Zimtschnecken, Russischen Zupfkuchen oder Fantaschnitten ins Gespräch.