Franz Wittmann im Vorruhestand

Franz Wittmann im Vorruhestand

Das Wohl der Kinder im Mittelpunkt

Der beliebte Lehrer der Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule, Herr Franz Wittmann, wurde aus seinem aktiven Dienst verabschiedet.

Wehmut beim Abschied des Grundschullehrers.
Mit Franz Wittmann, Lehrer an der Wolfgang-Caspar-Printz Grundschule, geht Ende dieser Woche ein Pädagoge in den Ruhestand, bei dem in den knapp 40 Jahren seines Lehrer – Daseins nur das Wohl der Mädchen und Buben im Mittelpunkt stand.
Am Freitag tritt der engagierte Lehrer in die sogenannte Freistellungsphase der Arbeitsteilzeit ein, an welche die Pensionierung anschließt.
Zur feierlichen Verabschiedung in „kleinem Rahmen“ waren am vergangenen Montag Kolleginnen und Kollegen, Hausmeister, Sekretärin, Elternbeirat und Bürgermeister ins Lehrerzimmer der Grundschule eingeladen.

Rückblick auf schulisches Wirken

„Der kommende Freitag ist für dich ein besonderer Tag, ein Abschnitt in deinem Leben ist beendet, es wird dein letzter Schultag sein“, eröffnete Rektor Alfred Troidl.
In seinem langen schulischen Wirken, so Rektor Alfred Troidl, in seinen Ausführungen, standen für Franz Wittmann immer die Kinder im Mittelpunkt. Er hielt sich stets bescheiden im Hintergrund.
Der Schulleiter blickte auf das schulische Wirken des Lehrers zurück. Nach einem Jahr in Marktredwitz war Wittmann 25 Jahre an der Grundschule in Georgenberg. Bei seiner dortigen Verabschiedung um Juli 1998 betonte der damalige Schulleiter Jürgen Wunder, dass er tatsächlich ein Viertjahrhundert in der Grenzlandgemeinde das Schulleben entscheidend mitgestaltet habe.
Im Schuljahr 1998/99 kam Wittmann dann als Lehrer in seine Heimatgemeinde nach Waldthurn. Insgesamt 13 Jahre wirkte der Wittmann als Klassenleiter die verschiedenen Klassen, aber auch als Religionslehrer und Sportlehrer.
Besonders sei der passionierte Fußballer als Fachmann für Sport bekannt, so konnte er mit den Fußballern der Schule so manche schöne Erfolge erzielen.

 

Stütze des Rektors

Verabschiedung Franz Wittmann

Da aus schulpolitischen Gründen die Konrektorstelle in Waldthurn gestrichen wurde, war Wittmann als stellvertretender Schulleiter eingesetzt. Auch die Vertretungen als Rektor meisterte Wittmann vorzüglich und souverän. Troidl dankte hierbei seinem Stellvertreter ganz besonders als Stütze. „Das war ja ein Job, bei dem es außer zusätzlicher Arbeit für dich nichts zu verdienen gab“.

Troidl betonte, dass Wittmann auch ein Mann des Glaubens sei. Mit dem Namen Franz Wittmann wird an der Waldthurner Schule das überaus erfolgreiche Wirken als Religionslehrer verbunden sein. „Er gab den Glauben gerne weiter, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist“. Troidl erinnerte an die zahlreichen Gottesdienstgestaltungen, kirchlichen Feiern und verschiedenen Feste, bei dem Wittmann sich äußerst engagiert und kreativ einbrachte.

 

„Der war echt cool“

Bürgermeister Josef Beimler verglich das Wirken des Lehrers mit einen Segelschiff. „Man kann den Wind nicht bestimmen, man kann aber die Segel richtig setzen“. Wittmann war ein exzellenter Segler, der auf dem „Schiff Schule“ immer die Segel richtig in den Wind stellte.