40 Schueler stroemen ins Ziel

40 Schueler stroemen ins Ziel

Sternlauf trotz Ferien

Sämtliche Beteiligte, angefangen von der Organisatorin Doris Völkl über die Heimatfestleitung bis zu den knapp 1100 Teilnehmern, darunter 40 Schüler und drei Lehrer der Grundschule: Jeder hatte ein breites Lächeln gemäß dem Motto „Lächeln statt hecheln“ im Gesicht.

Der Kriegerverein startete um Punkt 17 Uhr den einzigartigen „Run und Walk“ mit einem Böllerschlag. Josef Liebisch aus Neustadt/WN war mit seinen 80 Jahren der älteste Teilnehmer, der sich von Wampenhof aus aufmachte. Jüngster Teilnehmer war Florian Kraus, der stattliche vier Wochen alt ist und von Mama Christine und Oma Erika im Kinderwagen mit Startnummer den Zielbogen durchlief. Viele kleine und große Läufer hatten sich extra einheitliche Shirts für dieses Lauferlebnis besorgt. „Manche der jungen Sportler in blauen Shirts hatten rote Köpfe“, stellte im Ziel Moderator Thomas Bärthlein amüsiert fest.

Aus Wampenhof machten sich rund 120 Starter auf den 4,6 Kilometer langen Weg durch den Spielberger Humerbergwald, unter ihnen Flossenbürgs Bürgermeister Thomas Meiler. Ab Albersrieth (90 Läufer) war unter anderem der Lokalmatador MdB Albert Rupprecht unterwegs, in Lennesrieth reichte zur Stärkung Ortssprecher Werner Ertl Erfrischungsgetränke. Rund 150 Läufer bewältigten die über fünf Kilometer lange anspruchsvolle Strecke vom Fiedelbühl über den Schwarzenbach. Am Ortseingang bei Steffi Daubenmerkl gab es Getränke und schmissige Trommelmusik.

Der Waldthurner Swen Arnold war in 18 Minuten am Zielbogen. Schwerstarbeit bei der Ausgabe der 350 Startnummern hatte das „Sternlaufteam“ an der OWV-Skihütte an der Neuenhammer Straße. Am Tenniszentrum machten sich schließlich 380 Menschen auf, um „lächelnd“ den Badeweiher hinter sich zu lassen und unter den Klängen von Walter Heinrich und des Waldthurner Kochbuchautors Werner Beierl ins Ziel einzulaufen, wo es Nudeln und Obst gab.

Papas und Mamas waren mit Kind, Hund und kleinen Laufrädern unterwegs. Und sogar Teilnehmer in Birkenstock bewältigten die 800-Meter-Strecke. Ein großes Prominententeam um Bürgermeister Josef Beimler machte sich als Walker auf. War es Schweiß oder nahm die Gruppe den Weg durch den Badeweiher? Darüber rätselten die Zuschauer.